| Die Geschichte |
| Schloss Burg ist eine der größten wiederhergestellten Burganlagen Westdeutschlands. Adel und Rittertum, die im Mittelalter herrschende Schicht, waren die Bauherren der Burgen. Schloss Burg verdankt seine Entstehung den Grafen von Berg. |
| Eckdaten: |
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1133 Erbauung der Burg durch Graf Adolf I. von Berg; erschlossen aus dem Datum der Übergabe der Alten Burg an der Dhünn (Altenberg - heute Altenberger Dom) an die Zisterziensermönche im Jahre 1133 1150 Erste sichere urkundliche Erwähnung der Neuen Burg auf dem großen Bergsporn oberhalb der Wupper ab 1218 Wird die Burg unter Graf Engelbert II. von Berg (um 1185-1225) zur großen Hofburg ausgebaut: Palas mit Rittersaal, Kemenate und Burgkapelle, doppelte Mauern, Türme und Tore. 7. Nov. 1225 Graf Engelbert II. von Berg wird Opfer einer Adelsverschwörung unter seinem Vetter Friedrich von Isenburg nach 1225 Die Limburger (Heinrich von Limburg ist mit der Nichte Engelberts II. verheiratet) werden Grafen von Berg. Der doppelschwänzige (limburgische) Löwe wird als Wappentier zum bergischen Löwen 1288 Nach der Schlacht von Worringen bei Köln wird der kriegslustige Erzbischof von Köln, Siegfried von Westerburg, 13 Monate auf Schloss Burg im Verlies (ehemals im Untergeschoss des Bergfrieds) gefangen gehalten. seit 1380 Die Burg wird als Residenz aufgegeben. Die neue Kriegstechnik macht Burgen nutzlos. Die Berger bauen ihr Schloss in Düsseldorf. Die Burg wird Jagdschloss und Festort. 1496 Kinderverlobung auf Schloss Burg: die fünfjährige Maria von Jülich-Berg wird mit dem sechsjährigen Johann von Kleve-Mark (Zusammenschluss der Herzoghäuser) auf Schloss Burg verlobt. Heirat 1510, wieder auf Schloss Burg um 1530 Bautätigkeiten auf Schloss Burg: Ausbau der Schlossküche und der Dachgeschosse um eine standesgemäße Verpflegung und Unterbringung der zahlreichen Gäste bei Jagden und Festen zu gewährleisten seit 1614 Streitigkeiten in der Erbfolge führen zur Aufteilung. Burg kommt an die Pfalzgrafen von Pfalz-Neuburg 1618-48 Wechselnde Besatzungen auf Schloss Burg während des 30jährigen Krieges. 1648 Beschuss durch schwedische Truppen Nach dem Ende des 30jährigen Krieges Zerstörung aller Befestigungen: Mauern, Türme, Tore und Bergfried bis 1807 Schloss Burg als Sitz der Rentmeister und Richter des Bergischen Amtes ab 1850 Schloss Burg wird durch Abriss des Daches und der Holzdecken vollends zur Ruine 1890 Beginn des Wiederaufbaus durch den Schlossbauverein |